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Genetisch veränderter Maiskleber von Agrevo in Schweiz zugelassen

Frankfurt am Main (dpa) - Das Agrarunternehmen Agrevo darf in der Schweiz künftig mit Maiskleber aus genetisch verändertem Mais handeln. Dieses Eiweiß ist ein Hauptbestandteil im Tierfutter.

Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Nutztiere, Futtermittel und Futtermittelzusätze habe Agrevo dafür die Zulassung gegeben, teilte das Unternehmen in Frankfurt am Montag mit.

In der EU und in der Schweiz ist es den Angaben zufolge nach Soja das zweitwichtigste eingeführte Eiweißfuttermittel. Voraussetzung für die Zulassung sei, daß der Maiskleber und alle daraus hergestellten Mischfuttermittel als "gentechnisch verändert" gekennzeichnet würden.

Aufgrund einer gentechnischen Behandlung könne der veränderte Mais ein von Agrevo hergestelltes Pflanzengift vertragen. Jetzt sei allerdings nur der Maiskleber, der aus dem gentechnisch veränderten Mais hergestellt wird, in der Schweiz zugelassen.

Über die Gesamterlaubnis für die sogenannte "Maistransformante T25" sowie für andere Verarbeitungs- und Nebenprodukte als Futtermittel würden die Behörden später entscheiden, hieß es.

Agrevo gehört zu den international führenden Unternehmen in der Pflanzenbiotechnologie, Saatproduktion, im Pflanzenschutz und in der Schädlingsbekämpfung. Weltweit beschäftigt Agrevo rund 9 000 Mitarbeiter in mehr als 70 Ländern. Der Jahresumsatz lag 1997 bei 4,1 Milliarden Mark. dpa pf yy bo


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