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Entscheidung über Freilandversuche mit Genrüben gefallen
Würzburg/Uffenheim (dpa) - Die Frage der Genehmigung von Freilandversuchen mit gentechnisch manipulierten Zuckerrüben ist entschieden. Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin werde seine Entscheidung aber erst am Dienstag bekanntgeben, sagte Institutssprecher Edgar Muschketat am Montag auf Anfrage.
Der US-Chemie- und Lebensmittelkonzern Monsanto hatte vor rund drei
Monaten erstmals die Aussaat der Genrüben an acht Standorten in Deutschland
beantragt. Die sogenannten Roundup-Ready-Zuckerrüben sind gegen das Pflanzengift
"Roundup" resistent. Dieses Totalherbizid vernichtet auf Äckern
alle Pflanzen außer den genetisch veränderten Rüben.
Unterdessen erklärte der mittelfränkische Aktionskreis gegen genmanipulierte
Pflanzen in Uffenheimer, er habe "die Genehmigung durch das Robert-Koch-Institut
zur Kenntnis genommen". Die Projekt- Gegner in der Bundesrepublik
hätten "nichts anderes" erwartet. Viele wissenschaftlich fundierte
Einwände, daß Monsanto-Pflanzengift "Roundup" sei trinkwasserbelastend,
hätten "die Berliner Einrichtung scheinbar nicht interessiert".
"Wir räumen den Acker nicht", verkündete ein Sprecher von Genrüben-Gegnern, die seit elf Tagen in Zelten auf dem vorgesehenen Versuchsfeld in Uffenheim campieren. Die bis zu 15 überwiegend jugendlichen Besetzer seien von Monsanto schriftlich aufgefordert worden, den Acker bis Dienstag um 10.00 Uhr zu räumen. dpa as pe