GENMANIPULIERTE NAHRUNG - EINE ERNSTE BEDROHUNG DER GESUNDHEIT
Gentechnologisch erzeugte Nahrungsmittel, die Bakterien- und Virengene
enthalten, kommen jetzt in die Geschäfte, mit Insekten-, Fisch- und Tiergenen
manipulierte Lebensmittel werden schon bald folgen. Diese genetischen Veränderungen
unterscheiden sich vollständig von denen, die man durch traditionelle Zuchtmethoden
erhält. Trotzdem wird der Verkauf dieser Nahrung erlaubt, ohne die damit
verbundenen Risiken einschätzen zu können und ohne die Öffentlichkeit entsprechend
zu informieren. Und dies, obwohl viele Wissenschaftler darauf hinweisen,
daß genmanipulierte Lebensmittel ernste Schäden für Gesundheit und Umwelt
bewirken können.
WAS IST GENTECHNIK?
Gene sind die Blaupausen für jeden Teil eines Organismus. Gentechnologie
ist der Prozeß, der diese Blaupausen künstlich verändert. Durch Schneiden
und Verknüpfen der DNA -also durch genetische Chirurgie- können Gentechnologen
artspezifische Gene des einen Organismus in jeden anderen Organismus der
Erde verpflanzen.
WARUM GENTECHNIK?
Wissenschaftler wollen wünschenswerte Eigenschaften des einen Organismus
in einen anderen Organismus übertragen, z.B., um eine Pflanze herbizidresistent
zu machen oder um deren Nährwert zu erhöhen.
BRAUCHEN WIR GENTECHNIK?
Auf den ersten Blick mag sie vielversprechend erscheinen. Bei näherer
Untersuchung zeigt sich jedoch, daß kommerzielle und politische Ziele ohne
große Rücksicht auf mögliche Gefahren den Vorrang einnehmen. Wir haben
bereits die Möglichkeit, die Weltbevölkerung auch ohne die Risiken der
Gentechnik zu ernähren. Warum sollten wir die Menschheit diesen unnötigen
Gefahren aussetzen?
GEFAHREN DER GENTECHNIK?
(Bitte beachten Sie die ausführlichere Diskussion weiter unten)
Zu den bisher bekannten Gefahren zählen:
- Neue Toxine und Allergene in der Nahrung
- Andere zerstörerische Wirkungen auf die Gesundheit durch unnatürliche
Nahrung
- Verstärkter Einsatz von Chemikalien in der Landwirtschaft, daraus folgend
verstärkte Vergiftung von Wasser und Nahrung
- Erzeugung von herbizidresistentem Unkraut
- Ausbreitung von Krankheiten über Artgrenzen hinweg
- Verlust der Vielfalt in der Biosphäre
- Störung des ökologischen Gleichgewichts
- Künstlich erzeugte Eigenschaften und unvermeidbare Nebenwirkungen werden
an alle folgenden Generationen und an artverwandte Organismen weitergegeben.
Einmal freigegeben, können sie niemals zurückgeholt oder isoliert werden.
Die Folgen sind unabsehbar.
WO STEHEN WIR HEUTE?
Jetzt oder demnächst in US-Märkten verfügbare genmanipulierte Nahrungsmittel
umfassen: Tomaten, Kürbis, Hefe, Getreide, Kartoffeln und Sojabohnen (Soja
wird in 60% aller Lebensmittel verarbeitet: Brot, Teigwaren, Bonbons, Eis,
Torten, Kekse, Margarine, Fleischprodukte und vegetarischer Fleischersatz).
Genetisch veränderte Organismen werden ebenfalls benutzt, um Käse und Rapsöl
(Canola-Öl) zu produzieren. Doch damit stehen wir erst am Anfang. In einigen
Jahren wird es fast unmöglich sein, natürliche Nahrung zu finden.
Lebensmittelindustrie und Regierung scheinen davon ungerührt. Sie nehmen
an, daß die neuen Lebensmittel sich nicht grundsätzlich von den bereits
existierenden Nahrungsmitteln unterscheiden und kein spezielles Risiko
darstellen. Aber diese Annahme ist falsch und gefährlich. Die von Biotechnologen
durchgeführten radikalen Veränderungen können so niemals in der Natur stattfinden
und haben bereits toxische Nebenwirkungen gezeigt. Die derzeitigen Vorschriften
verlangen nur für einige Nahrungsmittel minimale Sicherheitstests, für
alle anderen gar keine. In keinem einzigen Fall werden Untersuchungen zu
Langzeitwirkungen auf die Gesundheit vorgeschrieben.
Die meisten genmanipulierte Nahrungsmittel werden nicht gekennzeichnet.
Gemäß der derzeitigen Regelung verwenden die Lebensmittelhersteller bereits
genetisch veränderte Zutaten, ohne den Verbraucher zu informieren. Die
Regierung ignoriert die Wünsche der Bevölkerung. Umfragen ergeben stets,
daß 85-90 % der Konsumenten eine deutliche Kennzeichnung aller genetisch
veränderter Nahrung wollen.
TROTZ GUTEN WILLENS: VIELE TECHNOLOGIEN HABEN KATASTROPHALE NEBENWIRKUNGEN
In zunehmender Weise registriert die Gesellschaft Nebenwirkungen, wie
nukleare Verseuchung, globale Erwärmung und die toxischen Wirkungen von
Pestiziden und Herbiziden. Medikamente werden oft aus dem Verkehr gezogen,
weil die Nebenwirkungen sich als zu gefährlich erweisen. In allen Fällen
hat es einige Zeit gedauert bis Gefahren erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen
wurden.
Die Gentechnologie ist von allen bisher angewandten Technologien die
gefährlichste. Da viele der zerstörerischen Effekte der Gentechnik irreversibel
sind, müssen wir die Probleme verhindern, bevor sie auftreten. Vorbeugemaßnahmen
sind unerläßlich, wenn wir uns, unsere Kinder und alle kommenden Generationen
beschützen wollen. Wir müssen jetzt handeln, um zu verhindern, daß eine
Lawine von genetisch veränderter Nahrung den Markt überschwemmt und praktisch
jeden gefährdet.
WIR MÜSSEN HANDELN, BEVOR ES ZU SPÄT IST!
Genetisch veränderte Nahrungsmittel werden, ohne entsprechende Rücksicht
auf die Gesundheit zu nehmen, eingeführt, aber viele der zerstörerischen
Effekte sind nicht umkehrbar.
Was getan werden muß
UM UNSERE GESUNDHEIT ZU SCHÜTZEN:
- Alle gentechnologisch hergestellten Lebensmittel sind zu verbieten,
solange nicht wissenschaflich nachgewiesen ist, daß diese sicher und für
jeden ungefährlich sind.
- In der Zwischenzeit muß die Kennzeichnung für alle Nahrungsmittel,
die auch nur einen gentechnologisch behandelten Bestandteil enthalten oder
die mit gentechnisch modifizierten Bakterien oder Enzymen hergestellt wurden,
vorgeschrieben werden.
- Eine lückenlose Kennzeichnung gibt dem Konsumenten die Möglichkeit
zur Wahl dessen, was er ißt. Dadurch wird es den Wissenschaftlern zudem
ermöglicht, die Ursache von Gesundheitsproblemen zu finden, die durch den
Verzehr dieser Nahrungsmittel entstehen.
UM DIE UMWELT ZU SCHÜTZEN:
- Alle gentechnischen Anwendungen, die das Risiko einer zufälligen oder
geplanten Freisetzung von genetisch manipulierten Organismen in die Umwelt
in sich tragen, müssen verboten werden.
Was Sie tun können
- Schreiben Sie an die politischen Vertreter in Regierung, Bundestag,
Landtag, Kreistag, an Lebensmittelproduzenten, an die Supermärkte, an die
Presse und an Verbrauchergruppen. Bringen Sie Ihre Besorgnis zum Ausdruck
und legen Sie dieses Blatt bei.
- Machen Sie Kopien dieser Schrift für Freunde, Familie, Kollegen, Studenten,
Gewerkschaften, Vereine und Verbände. Warnen Sie jedermann vor den Gefahren.
GEFÄHRDUNG DURCH GENTECHNISCH VERÄNDERTE NAHRUNGSMITTEL
Wissenschaftliche Tatsachen belegen die Notwendigkeit eines sofortigen
weltweiten Verbots
Lebende Organismen sind so hochgradig komplex, daß die Gentechnologen
unmöglich alle Effekte vorhersehen können, die das Einfügen neuer Gene
in diese mit sich bringt. Dies trifft selbst auf das einfachste Bakterium
zu, ganz zu schweigen von komplexeren Pflanzen und Tieren.
WEIL:
- das eingefügte Gen in dem neuen Wirtsorganismus anders als zuvor wirken
kann
- die ursprüngliche genetische Intelligenz des Wirtsorganismus zerstört
wird
- die neue Kombination von alten und neuen Genen unvorhersehbare Wirkungen
erzeugt; deswegen
- gibt es keine Möglichkeit, die umfassenden, langfristigen Wirkungen
von gentechnologisch erzeugter Nahrung auf die Gesundheit des Verbrauchers
vorherzusagen.
IM FOLGENDEN EINIGE DER FAKTEN:
- Unnatürlicher Gentransfer von der einen zur anderen Spezies ist
gefährlich.
Biotechnologische Unternehmen behaupten fälschlicherweise, ihre Manipulationen
seien von der gleichen Natur wie die der natürlichen genetischen Mutationen
oder der traditionellen Zuchtmethoden. Aber den durchgeführten Austausch
von Genen über Artgrenzen hinweg, wie z.B. zwischen Fisch und Tomate, gibt
es in der Natur nicht. Neue Gifte, Krankheiten und Schwächen können dadurch
hervorgerufen werden. In diesem gefährlichen Experiment wird die Allgemeinheit
zum Versuchskaninchen.
- Biotechnologische Unternehmen behaupten zudem, ihre Methoden seien
präzise und hochentwickelt.
Tatsache ist, daß die Einführung von Genen ziemlich zufällig geschieht
und so andere Gene beschädigt werden können. Gentechnische Forschung zeigt,
daß viele Schwächen in Pflanzen, Tieren und Menschen ihren Ursprung in
kleinsten Unvollkommenheiten des genetischen Codes haben. Deswegen werden
zufällige Schäden des genetischen Materials, die durch das Einfügen von
Genen hervorgerufen werden, unausweichlich zu Nebenwirkungen und Unfällen
führen. Von Wissenschaftlern werden diese Risiken als wesentlich eingeschätzt.
(Refs: Palmiter, R.D. et al (1986) ANNUAL REVIEW OF GENETICS 20: 465; Inose,
T. et al (1995) INT. JOUR. FOOD SCIENCE TECH. 30:141.)
- Unberechenbare gesundheitsschädigende Wirkungen.
Wenn Gentechnologen ein neues Gen in einen beliebigen Organismus einführen,
gibt es `Positionseffekte', die zu unberechenbaren Veränderungen im Muster
der Gene und der genetischen Wirkung führen können. Das Proteinprodukt
des eingefügten Gens kann unerwartete Reaktionen ausführen und potentiell
toxische Substanzen produzieren. Es gibt ebenso ernsthafte Bedenken bezüglich
der durch die Benutzung von gentechnischen Viren als Klonierungsvehikel
("Vektoren") in der Erzeugung von transgenen Pflanzen und Tieren
hervorgerufenen Gefahren. Dies kann das Genom destabilisieren und möglicherweise
neue Viren kreieren und damit gefährliche neue Krankheiten. (Refs: Green,
A.E. et al (1994) SCIENCE 263:1423; Osbourn, J.K. et al (1990) VIROLOGY
179:921.)
- Gentechnologische Produkte sind potentiell gefährlicher als traditionelle
Nahrungsmittel.
Durch die Gentechnik können gefährliche neue Allergene und Toxine in
Nahrungsmittel eingeführt werden, die vormals in natürlicher Weise völlig
harmlos waren. Bei einer gentechnisch veränderten Sojabohne hat man bereits
festgestellt, daß die Veränderung ernste allergische Reaktionen hervorruft.
Bakterien, die gentechnisch verändert wurden, um große Mengen des Nahrungsmittelzusatzes
Tryptophan herzustellen, haben toxische Verunreinigungen
produziert, durch die 37 Menschen ums Leben kamen und 1500 bleibend gelähmt
wurden. (Refs: Nordlee, J.A. et al (1996) THE NEW ENGLAND JOURNAL OF MEDICINE
688; Mayeno, A.N. et al (1994) TIBTECH 12:364.)
- Verstärkte Verschmutzung von Nahrungs- und Wasserversorgung.
Mehr als 50% der Feldfrüchte, die von biotechnologischen Unternehmen
manipuliert wurden, sind verändert worden, um resistent gegen Herbizide
zu sein. Die Verwendung von hebizidresistenten Pflanzen wird zu einer Verdreifachung
des Herbizideinsatzes führen, und damit zu noch größerer Verschmutzung
unserer Nahrung und unseres Wassers durch giftige Agrochemikalien. (Ref:
Goldberg, R.J. (1994) WEED TECHNOLOGY 6:647.)
- Durch Gentechnik verursachte Gesundheitsschäden werden sich auf
immer fortsetzen.
Anders als chemische oder nukleare Verseuchung, ist genetische Verseuchung
selbstfortpflanzend. Man kann sie weder zurücknehmen noch entsorgen. Genetische
Fehler werden an alle zukünftigen Generationen einer Spezies weitergegeben.
- Unzulängliche Regierungsverordnungen.
Biotech-Firmen behaupten, die Verordnungen der Regierung beschützten
den Verbraucher. Aber DDT, Thalidomine, L-Trypthophan, etc. wurden durch
die U.S.-Regierung genehmigt; mit tragischen Ergebnissen. Kürzlich wurde
festgestellt, daß 80% der Supermarkt-Milch, Spuren entweder von Medikamenten,
Antibiotika, die illegal auf Farmen verwendet werden, oder Hormonen, einschliesslich
dem gentechnisch produzierten "bovine growth hormon" (rbGH),
enthalten. Diese Tatsachen zeigen, daß die gesetzlichen Verordnungen die
Bevölkerung nicht adäquat schützen. (Ref: Epstein, S.S. (1996) INT. JOUR.
HEALTH SERVICES, 26:173.)
- Ethische Bedenken.
Das Einbringen von Tiergenen in Pflanzen wirft ethische Fragen für
Vegetarier und religiöse Gruppen auf. Ebenso kann dies Tierexperimente
bedingen, die für viele Menschen unakzeptabel sind.
- Gentransfer über Artgrenzen und Konkurrenz durch neue Arten schaden
der Umwelt.
Wenn neue genetische Informationen auf Pflanzen, Bakterien, Insekten
oder andere Tiere übertragen werden, können diese einfach an verwandte
Organismen durch Prozesse, wie z.B. `Pollenflug' weitergegeben werden.
Durch diesen Prozesse sind bereits `Super-Unkräuter' entstanden. Existierende
Arten können mit verheerenden Folgen aus dem Ökosystem verdrängt werden,
so geschehen mit der genmanipulierten Bodenbakterie Klebsiella. (Ref: Holms,
M.T. and Ingam, E.R. (1994) Bulletin of the Ecological Society of America
(Supplement), 75:97)
- Pflanzen werden manipuliert, um ihre eigenen Pestizide zu produzieren.
Dies fördert die schnellere Entstehung von Pestizidresistenzen bei
Insekten und führt zur exzessiven Vernichtung von nützlichen Insekten und
Bodenorganismen, und damit zur nachhaltigen Störung des Ökosystems. Zusätzlich
können die durch die Pflanze produzierten Pestizide auch schädlich für
die Gesundheit des Verbrauchers sein. (Refs: Union of Concerned Scientists
(1994) GENE EXCHANGE, 5:68; Mikkelsen, T.R. et al (1996) Nature 380:31;
Skogsmyr, I. (1994) THEORETICAL AND APPLIED GENETICS 88:770; Hama, H. et
al (1992) APPLIED ENTYMOLOGY AND ZOOLOGY 27:355.)
Globale Bedrohung der Nahrungsversorgung der Menschheit
Gigantische multinationale Konzerne führen im Moment ein gefährliches
globales Experiment durch, indem sie in großem Maßstab genetisch manipulierte
Nahrung in unsere Lebensmittelversorgung einzuführen versuchen. Da Genmanipulationen
zu unvorhergesehenen schädlichen Nebenwirkungen führen können und da gentechnisch
veränderte Nahrungsmittel nicht hinreichenden Tests unterzogen werden,
um diese auszuschliessen, gefährdet dieses Experiment nicht nur die Gesundheit
des Einzelnen, sondern kann auch zu nationalen oder sogar globalen Nahrungsknappheiten
und Gesundheitsbedrohungen führen. Die Gesellschaft einer solchen Gefahr
auszusetzen, kann durch nichts wissenschaftlich gerechtfertigt werden,
auch nicht mit dem Ziel der Sicherung der Nahrungsmittelversorgung der
Menschheit. Den Nutzen hat alleine die biotechnische Industrie, die damit
kurzfristige kommerzielle Gewinne auf Kosten der Gesundheit und der Sicherheit
der gesamten Bevölkerung erzielt. Eine Einmischung in den genetischen Code
der Nahrung ist waghalsig, rücksichtslos und bedeutet eine ernste Gefahr
für das Leben. Dies kann leicht das feine Gleichgewicht zwischen unserer
Physiologie und der Nahrung, die wir zu uns nehmen, zerstören. Es gibt
bereits reichlich wissenschaftliche Rechtfertigung für ein sofortiges Verbot
genmanipulierter Nahrung, um unsere Gesundheit zu schützen.
Initative zum Verbot genmanipulierter Nahrung
Für weitere Informationen und zur Unterstützung dieser Initative setzten
Sie sich bitte mit jfagan@mum.edu in Verbindung.
Weitere Informationen und Lösungswege finden Sie in
GENETIC ENGINEERING:
THE HAZARDS, EVEDIC ENGINEERING: THE SOLUTIONS by John Fagan Ph.D.
- an award-winning geneticist who returned his government
grants and began new research inMaharishi's Vedic Science. To order,
phone 800-831-6523.
John B. Fagan, Ph.D.
Professor of Molecular Biology
Maharishi University of Management
(Maharishi International University 1971 to 1995)
1000 North Fourth Street
Fairfield, Iowa, 52557-1078
Phone(515) 472-8342
Fax (515) 472-5725
email jfagan@mum.edu